Zielgruppe
Die Dienstleistungen des Ambulatoriums richten sich hauptsächlich an folgende Zielgruppen:
Betroffene und Angehörige
Die Angebote des Ambulatoriums sollen für Betroffene und Angehörige möglichst unkompliziert in Anspruch genommen werden können, was unter anderem durch die Selbstanmeldung ohne ärztliches Zeugnis (telefonisch, online) erreicht wird. Damit wird eine Früherfassung und Frühinterventionen ermöglicht.
Ärztliche Grundversorger
Hausärzten soll das Ambulatorium fachliche Unterstützung bieten, durch konsiliarische Abklärung von Patientinnen und Patienten und durch Unterstützung bei der Indikationsstellung bezüglich weiterem Procedere. Insbesondere soll bei der Diagnostik und Therapie von psychischen Begleit- und Folgeerkrankungen Unterstützung geleistet werden. Auch hier gilt des Prinzip der niedrigschwelligen Anmeldung (telefonisch, online). Zudem soll durch das geschützte HIN-Netzwerk der Informationsaustausch zwischen den Hausärzten und dem Ambulatorium ermöglicht werden.
Fach- und Beratungsstellen für Alkoholprobleme
Fach- und Beratungsstellen können insbesondere mit medizinisch-psychiatrischem Knowhow unterstützt werden. Dabei stehen Fragen der klinischen und testpsychologischen Diagnostik und Behandlung von psychiatrischen Begleit- und Folgeerkrankungen inkl. Psychopharmakatherapie im Vordergrund. Dies wird auch in Form von Supervisionen und Fallbesprechungen angeboten.
Justiz
Die Forel Klinik hat weitreichende Erfahrungen mit der Durchführung strafrechtlicher Massnahmen bei Alkoholpatienten und hat ihre Bemühungen um deliktorientierte Therapien in jüngster Zeit verstärkt. Die bisherigen Angebote im stationären Bereich stehen künftig auch im ambulanten Bereich zur Verfügung.
Weitere nicht-therapeutische Zuweisergruppen, die mit Menschen mit Alkoholproblemen konfrontiert sind
Arbeitgeber, Sozial- und Fürsorgeinstitutionen, Spitex, Alters- und Pflegeheime, Arbeitsämter und RAVs werden im Handling von Klienten mit Alkoholproblemen diagnostisch und therapeutisch unterstützt.








